3. Juni 2007 – Machupicchu

slide_k.jpgCusco hat viel Ambiente, da verschiedene Kulturen beim Erbauen der Stadt mitgemischt haben. Zentraler Anziehungspunkt ist die Gegend um den Hauptplatz, der Plaza de Armas (Foto im letzten Beitrag). Sowohl Teile der Stadt selber stehen auf Inka-Fundamenten, wie auch in unmittelbarer Umgebung der Stadt finden sich diverse Inka Ruinen. Eine davon – Sacsayhuaman – befindet sich gleich oberhalb der Altstadt Cusco’s. Nur ein steiler Aufstieg (oder Abstieg) ist erforderlich, um diese beeindruckende „Steinsammlung“ zu besuchen. Man bedenke, dass der schwerste der Steine, welcher die Mauer bildet (Foto folgt), rd. 120 Tonnen schwer ist! Wie viele Maenner waren wohl erforderlich, um diesen an Ort und Stelle zu platzieren … ? Das Kind in mir erwachte, als ich die natuerliche Rutschbahn vulkanischen Ursprungs erblickte. Ein kurzes Zaudern, das ich aber schnell in den Wind schlug. Das war ein Fehler, den ich bereuen sollte. Meine kuehlen Teflonhosen waren schneller als die Konkurrenz. Entsprechend hart war die Landung. Resultat; verstauchter linker Fuss. Super! Am anderen Tag sollte es nach Machupicchu gehen … Und Cusco ist ja auch nicht grad topfeben.

machupicchu_k.jpgAm 2. Juni bin ich frueh morgens mit dem Zug von Cusco nach Aguas Calientes gefahren. Vorher habe ich mir noch Wanderstoecke besorgt. Zum Glueck …
Zuhinterst im Tal sah ich links und rechts nichts mehr als steilaufsteigende Felswaende. Ich verbrachte einen friedlichen Nachmittag in Aguas Calientes (dem „Dorf“ Machupicchu), besuchte die stinkenden Thermalquellen, und gab meinem Fuss noch etwas Bedenkfrist. Am anderen Morgen ging es mit Wanderstoecken bewaffnet ins Inkaherz. Den Sonnenaufgang ueber der fantastisch gelegenen Inkastadt zu erleben, war ein magischer Moment. Spaeter schaffte ich sogar noch den wirklich anstrengenden Aufstieg auf den Waynapicchu, den „kleinen“ Kegel, von dessen Spitze aus man eine praechtige Aussicht auf Machupicchu und die umliegenden Berge hat.

Auf dem Rueckweg von Machupicchu besuchte ich noch die Ruine von Ollantaytambo, welche offenbar von den Inkas vor Vollendung fluchtartig verlassen wurde, um den Spaniern keinen weiteren, moeglichen Anhaltspunkt zur Entdeckung von Machupicchu zu gewaehren. Offenbar mit Erfolg, blieb doch diese faszinierende Inkastadt den Spaniern verborgen und so vor Pluenderung verschont.


4 Antworten zu „3. Juni 2007 – Machupicchu“

  1. Giovanni sagt:

    Hallo Victoria

    Alles bestens? Deine Reise hat dich sehr weit gebracht, hoffe es macht dir richtig Spass!

    es grüessli

    Giovanni

  2. ;-) sagt:

    wo bleibt das beweisphoto mit der inca cola? ich warte..

  3. Bringolf Victoria sagt:

    Liebe Nora. Wo steckst Du? Schoen, von Dir zu lesen. Auch wenn der Kommentar nur frech ist. Dafuer hab ich ein Nora-isst-ein-Meerschwein-Foto nachtraeglich reingehaengt. Aetsch :-) Das schreckliche Inca Cola hab ich in Chivai probiert; ist ja schlimmer als fluessige Gummibaerchen! Die Peruaner muessen eine Geschmacksverstauchung haben. Aber eben. Coca Cola konnte es mit Inca Cola nicht aufnehmen, so blieb ihnen nichts anderes uebrig, als die Firma einzuverleiben … Krass, nicht? Liebe Gruess, V.

  4. Bringolf Victoria sagt:

    Danke, Giovanni, das tut es! Hebs guet und liebi Gruess us Lima. Victoria

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